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3. August 2022

Klimaschutz mit der THG-Quote – in nur wenigen Klicks

Mit fairnergy bis zu 450€ für die Energie-Renaissance generieren

Klima schützen, Emissionen senken, Energiewende im Verkehrssektor beschleunigen – das soll die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) bewirken, durch die E-Autofahrer seit Anfang des Jahres eine Prämie von rund 300 Euro für ihr E-Auto erhalten können. Das Besondere bei fairnergy: Ein variabler Betrag der Erlöse kann direkt in ein nachhaltiges Energieprojekt gespendet werden. Wir setzen aber noch einen drauf: Seit dem 1. August erhöhen wir jede Spende um weitere 50% des Spendenbetrags. Mit einer kurzen Registrierung können E-Mobilist*innen somit insgesamt bis zu 450€ an ihr Herzensprojekt spenden. In unserem Interview erklärt Product Ownerin Andrea, wie wir so das meiste aus dem Klimaschutzinstrument THG-Quote rausholen.

Portrait Andrea

Andrea, mit welchem Ziel bist du bei fairnergy gestartet?

Ich war auf der Suche nach einem Job, der irgendwie mehr bietet als nur die Möglichkeit Geld zu verdienen. Von der THG-Quote hatte ich ehrlich gesagt noch nicht gehört, da ich selbst auch kein Auto habe, aber ich hab mich eingearbeitet und finde den Ansatz den fairnergy sehr konsequent. Es geht eigentlich um Umverteilung von der einen Antriebsart zur anderen.

fairnergy schafft die Möglichkeit da weiter zu gehen und auch Geld in den globalen Süden oder lokale Umweltprojekte zu stecken. Dafür zu arbeiten hat mich überzeugt. Außerdem stimmt das Team und die Arbeitsbedingungen. Wir sind ein remote-only Unternehmen und arbeiten komplett selbstorganisiert. Daraus habe ich selbst schon viel gelernt und hab mich von Anfang an wohl- und wertgeschätzt gefühlt.

Nun haben wir schon einige Impact-Projekte, wie z.B. Andheri Hilfe e.V. und ForTomorrow, die die nachhaltige Energiewende und Energiegerechtigkeit vorantreiben. Mit welchen Kriterien sucht fairnergy die Projekte aus?

Also das erste Kriterium hast du ja schon genannt: Wir konzentrieren uns auf Projekte der Energie- und Mobilitätswende. Es gibt einfach so viele unterstützenswerte Initiativen und drängende Krisenbereiche, da wollten wir uns auf einen Aspekt konzentrieren. Bei der THG-Quote liegt dann natürlich Energie und Mobilität nahe. Aber wenn man sich die aktuellen Statistiken ansieht, dann sind das auch die Bereiche, in denen am meisten emittiert wird.

Außerdem ist es uns wichtig, dass wir echte Partnerschaften mit den Projekten aufbauen. Das ist eher ein eigennütziger Aspekt. Die Leute machen so tolle Arbeit und sind präsent im politischen Diskurs oder unterstützen uns mit wertvollem Wissen, das ist einfach toll, dass wir da auch gleichzeitig ein Netzwerk aufbauen können. Und selbstverständlich ist es uns auch wichtig zu sehen, wie die Organisationen arbeiten. Wir haben nach etablierten Organisationen gesucht, die verantwortungsbewusst und transparent mit den Spendengeldern umgehen. Uns sind enge Kooperationen wichtig, damit wir stets unserer Community berichten können, wie die Organisationen arbeiten.

Als fairnergy gegründet wurde, wurden noch 6% der THG-Quote an ein ausgewähltes Klimaprojekt gespendet. Nun gibt es eine spannende Neuerung: fairnergy legt 50% einer jeden Spende nochmal drauf! Wieso gab es diesen Wechsel?

In erster Linie wollen wir einen Anreiz für alle schaffen, die eine gewisse Spendenbereitschaft mitbringen. Diese sollen in gewisser Weise für ihren Beitrag belohnt werden. Wenn jemand also 100 € spendet, dann kann diese Person 150€ Mehrwert für eines der Impact-Projekte schaffen. Das machen wir dann gemeinsam: Das Mitglied und fairnergy. Ich glaube das motiviert uns alle.

Außerdem ist es am demokratischsten, wenn wir den Leuten die gesamte Wahl lassen, ob überhaupt etwas gespendet wird und wohin. Die meisten Leute haben die 24€ Pauschalspende gar nicht wahrgenommen, so zumindest unser Gefühl. Jetzt liegt es in der eigenen Hand wo der Mehrwert geschaffen wird. User*innen, die nichts spenden, beteiligen sich dann ein bisschen mehr an unseren Kosten und dieser Beitrag ermöglicht es uns dann an anderer Stelle die 50% Spende zu leisten, auch wenn wir mit einem Vorgang dann eigentlich Verlust machen würden. Klingt ein bisschen kompliziert, kann man aber alles auf unsere Website nochmal nachlesen: THG-Quote beantragen und etwas gutes für die Umwelt tun (fairnergy.org)

Siehst du darin Vorteile und kommen wir der Energiegerechtigkeit damit nochmal einen Schritt schneller näher?

Wir hoffen, dass wir dadurch eine Community aufbauen, die gemeinsam die THG-Quote wirksamer machen will. Das ist auch politisch wichtig, damit die Quote als Klimaschutzinstrument verbessert wird. Wir wollen nicht nur monetären Mehrwert für die Impact-Projekte schaffen, sondern auch Informationen zum Klimaschutz, der THG-Quote und der Energiewende für unsere Mitglieder bereitstellen. Alle Diskussionen, finanzielle Unterstützungen und politischen Veränderungen werden hoffentlich am Ende zur so dringend nötigen sozial-ökologischen Transformation führen.

Welche Themen und Projekte werden zukünftig wichtig für die Energietransformation?

Wir wollen weitere Projekte aus dem globalen Süden unterstützen. Da kommt auch die Dimension der Klimagerechtigkeit hinzu. Im globalen Norden lebt es sich sehr viel geschützter vor Klimakatastrophen, auch wenn die Flut letztes Jahr gezeigt hat, dass wir auch jetzt schon die Auswirkungen des Klimawandels sehr deutlich und tragisch spüren. Aber im globalen Süden sind die Bedrohungen noch sehr viel ausgeprägter und dass, obwohl der Großteil der Emissionen hier im Norden ausgestoßen werden.

Im globalen Süden hoffen wir den Ausbau der erneuerbaren zu unterstützen und die Lebensqualität und Autonomie einzelner zu verbessern. Aber hier lokal muss natürlich auch etwas getan werden. Das machen wir durch die bereits bestehenden Spendenprojekte, aber dazu kommt, dass wir bald ermöglichen wollen, dass die Erlöse in Form von Investitionsgutscheinen für den Ausbau der erneuerbaren ausgegeben werden können.

Dieses Angebot richtet sich vor allem an Menschen, die sich die THG-Quote gerne auszahlen lassen wollen, damit finanziellen Mehrwert für sich schaffen können und trotzdem das Geld nicht in Konsumgüter oder ähnliches investieren möchten. So kann es im Bereich der erneuerbaren Energien bleiben. Leider ist das finanzrechtlich nicht trivial, aber wir hoffen, dass wir das spätestens zum Jahreswechsel anbieten können.

So funktioniert das fairnergy Konzept.

Und noch zum Schluss: Was ist dein persönlicher Anreiz für die Energiegerechtigkeit zu kämpfen?

Ich glaube, wenn man sich mal kurz bewusst macht, in welchem Zustand sich die Gesellschaft und der Planet befindet, dann erübrigt sich diese Frage leider. Aber was mich an der Arbeit bei fairnergy im speziellen reizt ist, dass wir sowohl politisch arbeiten, als auch Fundraising für mehrere wirklich tolle Organisationen betreiben. Die THG-Quote ist ein politisches Instrument, dass es noch einige Jahre geben wird und ich will in diesem engagierten Team so viel wie möglich daraus machen!

Du willst auch Teil der Community werden und das meiste aus der THG-Quote holen?

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